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Bauabfall

Das Innenentwicklungskonzept zielt prioritär auf die Erhaltung, Sanierung und Weiterentwicklung der Gebäude im Ortskern ab. Für Fälle, in denen ein Erhalt der alten Bausubstanz nicht mehr möglich bzw. nicht mehr sinnvoll ist, wurde Baustein 4 "Bauabfall" entwickelt. In solchen Fällen halten hohe Abriss- und Entsorgungskosten potenzielle Bauinteressierte ab, da zunächst viel Geld in die Leerräumung eines Grundstücks investiert werden muss, bevor mit der eigentlichen Baumaßnahme begonnen werden kann. Mit der Einführung einer Förderung für Abriss- und Entsorgungsmaßnahmen in Altortbereichen des Landkreises Schweinfurt wird die Attraktivität solcher innerörtlicher Maßnahmen erhöht.  

Förderfähig sind (Teil-)Abriss- und Entkernungskosten sowie damit verbundene Kosten für eine rechtmäßige Entsorgung. Die maximale Fördersumme beträgt 10.000 € bei einem Fördersatz von 20 % auf die förderfähigen Nettokosten. 

Bitte beachten Sie: Förderfähig sind nur Projekte, bei denen noch nicht mit den Bau- bzw. Abrissarbeiten begonnen wurde. Bitte nehmen Sie rechtzeitig mit dem Landratsamt Schweinfurt Kontakt auf. 

 

Welche Schritte sind notwendig, um eine Förderung für Abriss- und Entsorgungskosten in Anspruch zu nehmen? 

  • Bauberatung

Dringende Voraussetzung für die Antragstellung ist die Inanspruchnahme einer qualifizierten Bauberatung über LEADER (siehe Baustein 3), die Dorferneuerung oder die Städtebauförderung. 

  • Antragstellung

Sie stellen einen Antrag auf Abriss- und Entsorgungsförderung in Ihrer Stadt-/ Markt-/ Gemeindeverwaltung (ausgenommen: Gemeinde Schwebheim). Das hierfür vorgesehene Antragsformular steht nachfolgend zum Herunterladen bereit. Die mit einzureichenden Unterlagen insbesondere auch ein Kostenangebot oder eine Kostenschätzung entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie, diese können Sie ebenfalls hier einsehen.

  • Überprüfung Förderfähigkeit

Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter Ihrer Kommune überprüft die zu erfüllenden Voraussetzungen, z.B. Steht das Gebäude im Fördergebiet?, Hat ein Beratungsgespräch stattgefunden? Wurde noch nicht mit der Maßnahme begonnen? usw. Die Voraussetzungen sind in der Förderrichtlinie festgelegt. 

Insofern die Überprüfung positiv ausfällt, wird Ihr Förderantrag an das Landratsamt weitergeleitet. 

  • Vorzeitiger Maßnahmenbeginn  

Fördergeldgeber ist der Landkreis Schweinfurt. Die endgültige Entscheidung, ob und in welcher Höhe eine Förderung erfolgt wird vom Landratsamt Schweinfurt getroffen. Insofern die Förderfähigkeit des Vorhabens gegeben ist und noch keine Mittelausschöpfung stattgefunden hat, kann der vorzeitige Maßnahmenbeginn erteilt werden. 

Erst wenn Ihnen eine schriftliche Bestätigung des Landratsamtes zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn vorliegt, dürfen Sie mit der Maßnahme starten. Als Maßnahmenbeginn wird die Auftragsvergabe bzw. der Baubeginn gewertet. 

  • Verwendungsnachweis

Nach Maßnahmenabschluss innerhalb von drei Jahren nach Antragsstellung reichen Sie den Verwendungsnachweis bei Ihrer Stadt-/ Markt-/ Gemeindeverwaltung ein. Der Vordruck für den Verwendungsnachweis steht in Kürze im Downloadbereich zur Verfügung. 

  • Maßnahmenüberprüfung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Kommune kontrollieren den Maßnahmenabschluss und leiten den Verwendungsnachweis an das Landratsamt Schweinfurt weiter.  

  • Förderbescheid & Auszahlung 

Das Landratsamt Schweinfurt überprüft die eingereichten Rechnungen und gleicht diese mit den eigentlich angesetzten Kosten ab. Insofern die Maßnahme nicht entsprechend der Beratung erfolgt ist, behält sich der Landkreis Schweinfurt vor, eine Änderung des in Aussicht gestellten Zuwendungsbetrages vorzunehmen. Mit dem Förderbescheid erhalten Sie die eingereichten Unterlagen zurück.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen stehen hier zum Download bereit.