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Handwerk und Gewerbe

Handwerksbetrieb - Fliesenfachgeschäft Bella Ceramica
Handwerksbetrieb in ehemaliger Scheune

Euerbach, Ortsteil Obbach

Bauherr: Jochen Bienmüller
Fertigstellung: 2008

Die Umnutzung und der Umbau der landwirtschaftlichen Nebengebäude zu einem Handwerksbetrieb (Fliesenfachgeschäft mit Ausstellung, Büro und Lager) ermöglichte den Erhalt der dörflichen Baustruktur und hat Arbeitsplätze im Dorf geschaffen. Vor dem Umbau stand das Anwesen in der Ortsmitte von Obbach seit etwa 25 Jahren leer. Diese Umnutzung ist ein gutes Beispiel für den Erhalt und zeitgemäßen Umgang mit den in fast allen Ortschaften vorhandenen landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Scheune und Nebengebäude dienen als Werkstätten und Lager, der ehemalige bäuerliche Wirtschaftshof ist nun eine großzügige Nutzfläche für Handwerk und Ausstellung. Auf dem großen, nach Süden orientierten Scheunendach befinden sich Photovoltaikpaneele zur Nutzung von Sonnenenergie.

Weingut nach der Sanierung
Wohnhaus vor der Sanierung

Markt Eisenheim, Ortsteil Obereisenheim: Weingut Heim

Bauherr: Rudolf Heim, Weingut Heim
Fertigstellung: 2004

Die ehemalige Hofstelle befand sich bereits in Familienbesitz. Das Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert, ein repräsentativer Profanbau im dörflichen Umfeld, stand seit langem leer, genutzt wurden nur die Nebengebäude als Lagerfläche. Der auf Weinbau spezialisierte Hofnachfolger baute die Hofstelle in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde zum Weingut mit Wohnhaus für die Familie um.
Fachwerkkonstruktionen und Innenraumdetails wurden weitestgehend erhalten, restauriert und teilweise rekonstruiert. Entstanden ist ein modernes Weingut in historischem Ambiente; für Gäste stehen eine Weinprobierstube und ein Gästezimmer zur Verfügung, der Familie ermöglicht es Leben und Arbeiten unter einem Dach. Das Projekt wurde durch den Denkmalschutz gefördert.

Anwesen vor der Sanierung
Blumenladen und Ingenieurbüro

Markt Werneck, Blumenladen und Ingenieurbüro

Bauherr: Christian Leber
Fertigstellung 2011
Durch die Generalsanierung und Umnutzung des ehem. historischen Dreiseithofes zu einem Blumenladen (EG) und einem Ingenieurbüro (OG/DG) wurde das ortsbildprägende Sandsteingebäude in der Ortsmitte Wernecks erhalten. Vor der Sanierung stand das Anwesen jahrelang leer. Bei der Sanierung des um 1900 erbauten Gebäudes wurde Wert auf die Erhaltung wichtiger bautechnischer und baugestalterischer Details gelegt.
Die Umnutzung und Sanierung ist ein gelungenes Beispiel für den zeitgemässen Umgang mit ehem. landwirtschaftlicher Bausubstanz. Der Blumenladen und das Ingenieurbüro sichern den Bestand des charakteristischen Gebäudes und leisten zudem einen wertvollen Beitrag zur örtlichen Arbeitsplatzsituation.