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Erfassung mit Hilfe der Flächenmanagement-Datenbank

Im Jahr 2010 haben die Gemeinden des Landkreises Schweinfurt sowie Markt Eisenheim aus dem Landkreis Würzburg, die Innenentwicklungspotenziale mit der Flächenmanagement-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Umwelt systematisch erfasst.

Innenentwicklungspotenziale im Landkreis

Die Gemeinden im Umland der Stadt Schweinfurt bieten die meisten Potenzialflächen. Das Gesamtpotenzial im Schweinfurter Land ist beachtlich. Über 6.000 Einzelflächen mit insgesamt 580 ha wurden ermittelt.

Der langfristige Bedarf der Gemeinden liegt jedoch nur bei 80 ha im gesamten Landkreis. Das bedeutet, dass in den meisten Gemeinden keine weiteren Neubaugebiete mehr benötigt werden.

Rund 580 ha Potenzialfläche stehen einem Bedarf von maximal 80 ha gegenüber

Innenentwicklungspotenziale in den Gemeinden

Der größte Anteil der Potenzialflächen in den Gemeinden liegt an den Ortsrändern. Meist sind es leere Bauplätze in den Neubaugebieten der 1960er bis 1980er Jahre im Schweinfurter Umland. Ein weiteres beträchtliches Potenzial liegt in den Ortskernen. Leerstehende Häuser und Höfe, Brachflächen oder freie Grundstücksteile in zweiter Reihe ermöglichen eine Entwicklung im Ortskern. Der Gebäudeleerstand in den Ortskernen ist zwar bislang noch von untergeordneter Bedeutung, wird jedoch aufgrund der demographischen Rahmenbedingungen in Zukunft zunehmen.

Klassische Baulücke
Klassische Baulücke
Leerstehende Infrastruktureinrichtung
Leerstehende Infrastruktureinrichtung
Leerstehende Hofstelle
Leerstehende Hofstelle
Leerstehendes Wohngebäude
Leerstehendes Wohngebäude

Die wichtigsten Innenentwicklungspotenziale sind:

  • Baulücken in neueren Wohngebieten und in der Ortsmitte
  • Nicht oder nur wenig genutzte Hofstellen, meist in den Ortskernen
  • Brachflächen
  • Leerstände (Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur...)
  • Nur geringfügig bebaute Grundstücke
  • Zu erwartende Leerstände.

Bauen im Bestand

Bei sorgfältiger Planung können durch die Nutzung vorhandener Bausubstanz, schrittweisem Umbau und Anpassung des Bestandes an die eigenen Wohnbedürfnisse durchaus Kosten gegenüber einem Neubau auf einem neu erschlossenen Grundstück gespart werden. Die Eigentümer müssen nicht ein komplett neues Haus finanzieren, sondern können entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten nach und nach das Anwesen umbauen. Einen besonderen Reiz bietet dem Interessenten sicher das historische Umfeld mit alten Bäumen, Obst- oder Hausgärten, die dem Grundstück einen individuellen Charakter verleihen und ein Wohnumfeld bieten, wie es im Neubaugebiet erst nach vielen Jahren möglich ist.

Darüber hinaus macht eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten Bauvorhaben im Ortskern äußerst attraktiv. Finden Sie hier weitere Informationen zu den zahlreichen Förderprogrammen.